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PMS natürlich lindern und ganzheitlich begleiten

Viele Frauen erleben vor ihrer Menstruation körperliche oder emotionale Veränderungen – von Reizbarkeit und Müdigkeit bis zu Schmerzen, Wassereinlagerungen oder innerer Unruhe.

In meiner Praxis für Frauenheilkunde in Murnau begleite ich Frauen dabei, prämenstruelle Beschwerden besser zu verstehen und PMS Symptome ganzheitlich zu unterstützen.

Was ist das prämenstruelle Syndrom (PMS)?

Das prämenstruelle Syndrom – kurz PMS – beschreibt eine Gruppe von körperlichen und emotionalen Beschwerden, die in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus auftreten können.

Typischerweise beginnen die Symptome einige Tage bis etwa eine Woche vor der Menstruation und bessern sich mit Beginn der Blutung.

PMS kann sich bei jeder Frau unterschiedlich äußern. Manche erleben vor allem körperliche Beschwerden wie Brustspannen oder Kopfschmerzen. Andere berichten eher von emotionalen Veränderungen wie Reizbarkeit, innerer Unruhe oder Stimmungsschwankungen.

Diese Veränderungen stehen häufig im Zusammenhang mit hormonellen Schwankungen während des Zyklus, können aber auch durch Faktoren wie Stress, Schlaf, Ernährung oder den allgemeinen Lebensrhythmus beeinflusst werden.

Typische PMS Symptome

Die Beschwerden können individuell sehr unterschiedlich sein.

Zu den häufigsten PMS Symptomen gehören:

Bei manchen Frauen treten die Beschwerden nur leicht auf, während sie bei anderen den Alltag deutlich beeinträchtigen können.

Warum PMS entstehen kann

Die genauen Ursachen des prämenstruellen Syndroms sind wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt.

Viele Studien zeigen jedoch, dass hormonelle Veränderungen in der zweiten Zyklushälfte eine wichtige Rolle spielen können. Besonders die Wechselwirkungen zwischen Östrogen, Progesteron und dem Nervensystem scheinen Einfluss auf Stimmung, Energielevel und körperliche Symptome zu haben.

Zusätzlich können verschiedene Faktoren prämenstruelle Beschwerden verstärken, zum Beispiel:

  • chronischer Stress  
  • Schlafmangel  
  • ein unregelmäßiger Lebensrhythmus  
  • entzündliche Prozesse im Körper  
  • Nährstoffmängel  

Deshalb kann es sinnvoll sein, den Zyklus nicht isoliert zu betrachten, sondern den gesamten Lebensstil mit einzubeziehen.

Was bei PMS helfen kann

Viele Frauen suchen nach Möglichkeiten, PMS Symptome auf natürliche Weise zu lindern.

Dabei geht es meist nicht um eine einzelne Maßnahme, sondern um mehrere Faktoren, die gemeinsam wirken können.

Typische Maßnahmen bei PMS können sein:

  • den eigenen Zyklus besser verstehen  
  • eine ausgewogene Ernährung unterstützen  
  • Stress reduzieren und das Nervensystem stabilisieren  
  • die Magnesiumversorgung verbessern  
  • regelmäßige Bewegung in den Alltag integrieren  
  • ausreichend Schlaf und Erholung ermöglichen  

Diese Faktoren können dazu beitragen, den Körper in seiner natürlichen Regulation zu unterstützen.

Ayurveda und PMS

Im Ayurveda wird der Menstruationszyklus als Ausdruck des inneren Gleichgewichts betrachtet.

Beschwerden vor der Menstruation werden häufig als Zeichen dafür verstanden, dass bestimmte Prozesse im Körper aus der Balance geraten sind.

Dabei spielen vor allem die drei Doshas – Vata, Pitta und Kapha – eine Rolle.

Ein Ungleichgewicht kann sich zum Beispiel zeigen durch:

  • Reizbarkeit oder innere Unruhe  
  • Wassereinlagerungen 
  • Verdauungsbeschwerden  
  • Erschöpfung oder Schlafprobleme  

Ziel der ayurvedischen Begleitung ist es, individuelle Muster zu erkennen und den Körper durch Ernährung, Lebensrhythmus, Pflanzenheilkunde oder Anwendungen zu unterstützen.

Herstellung pflanzlicher Arzneimittel mit Mörser in der ayurvedischen Kräuterküche

Wie ich Frauen bei PMS begleite

In meiner Praxis für Frauenheilkunde in Murnau begleite ich Frauen mit prämenstruellen Beschwerden auf ganzheitliche Weise.

Der erste Schritt ist eine ausführliche Anamnese. Dabei betrachten wir gemeinsam deinen Zyklus, mögliche PMS Symptome sowie Faktoren wie Schlaf, Stress, Ernährung oder Verdauung.

Auf dieser Grundlage entwickeln wir einen individuellen Ansatz, der zu deinem Körper und deinem Alltag passt.

Mögliche Bestandteile der Begleitung können sein:

Ernährungsempfehlungen

Eine individuell angepasste Ernährung kann den Körper in seiner hormonellen Regulation unterstützen. Dabei berücksichtigen wir Faktoren wie Verdauung, Energielevel und mögliche Nährstoffbedarfe.

Anpassung von Tagesrhythmen

Schlaf, Aktivität und Erholungsphasen haben einen großen Einfluss auf das Nervensystem und den Hormonhaushalt. Kleine Veränderungen im Tagesrhythmus können helfen, mehr Stabilität in den Zyklus zu bringen.

Pflanzenheilkunde

Bestimmte Heilpflanzen werden traditionell eingesetzt, um den weiblichen Zyklus zu unterstützen. Welche Pflanzen sinnvoll sein können, hängt immer von den individuellen Beschwerden und der Konstitution ab.

ayurvedische Anwendungen

Im Ayurveda werden verschiedene Anwendungen genutzt, um den Körper zu beruhigen und das innere Gleichgewicht zu fördern. Dazu können beispielsweise Ölanwendungen oder andere unterstützende Behandlungen gehören.

Atemarbeit zur Regulation des Nervensystems

Bewusste Atemtechniken können helfen, das Nervensystem zu beruhigen und Stressreaktionen im Körper zu reduzieren. Gerade bei PMS kann eine stabilere Stressregulation eine wichtige Rolle spielen.

Gespräch zwischen Heilpraktikerin und Patientin über Endometriose in ruhiger Praxis mit Tee und Notizen

Wie lange dauert eine Begleitung bei PMS?

Prämenstruelle Beschwerden entwickeln sich häufig über längere Zeit und können von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden – etwa hormonellen Veränderungen, Stress oder dem Lebensrhythmus.

Deshalb geht es in der Begleitung meist darum, den Körper Schritt für Schritt zu stabilisieren und individuelle Auslöser besser zu verstehen. Wie lange dieser Prozess dauert, kann von Frau zu Frau unterschiedlich sein.

Für wen eine Begleitung sinnvoll sein kann

Eine ganzheitliche Begleitung kann sinnvoll sein, wenn PMS Beschwerden regelmäßig auftreten oder den Alltag deutlich beeinträchtigen.

Zum Beispiel bei:

Auch wenn du deinen Zyklus besser verstehen und langfristig stabilisieren möchtest, kann eine individuelle Begleitung hilfreich sein.

Der erste Schritt

Wenn PMS Beschwerden deinen Alltag regelmäßig belasten oder du deinen Zyklus besser verstehen möchtest, kann ein Erstgespräch ein sinnvoller erster Schritt sein.

In meiner Praxis nehmen wir uns Zeit, deine Situation in Ruhe zu betrachten und mögliche Zusammenhänge zwischen Zyklus, Hormonen, Stress und Lebensweise zu erkennen.

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